Aktuelles:
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Die neue Platz- und Flugordnung steht zum Nachlesen ... hier

Platzaufteilung

Der Modellflugplatz ist in folgende 5 Zonen auf­ge­teilt:

  • Start und Landebahn (1) bzw. Piste;
  • Pilotenraum (2) zwischen Piste und Vorberei­tungs­raum in Pistenmitte;
  • Streifen zwischen Piste und Vorberei­tungs­raum als Sicherheitszone (3), der nicht betreten werden sollte und nur selten gemäht wird, damit er durch den hö­heren Grasbewuchs leicht erkenn­bar ist;
  • Parkplatz und Vorbereitungsraum (4) für das Abstel­len von Autos und als Aufent­halts­raum für alle Perso­nen, die nicht aktiv fliegen;
  • schmaler Streifen (5) für Katapultstarts, wo das Seil so auszulegen ist, dass der Pilot am Rand des Piloten­raums steht und das Flugzeug nach Osten aufsteigt. Zwangs­läufig ist bei westli­chem Wind kein Katapult­start möglich.

Seilwinden werden bei Bedarf immer am inneren Rande der Piste ausgelegt (6).

Verhalten auf dem Platz

Auf dem Zufahrtsweg (7) ist langsam zu fahren. Land­wirt­schaftliche Fahrzeuge haben Vor­rang.

Alle Personen, die nicht aktiv fliegen, dürfen sich nur im Vorbereitungs­raum bzw. auf dem Parkplatz aufhalten.

Der Flugplatz ist von Abfall frei zu hal­ten.

Platzsperre

Der Vorstand kann, wenn die Umstände dies erfordern (z.B. bei Überflutung), eine Platzsperre aussprechen.

Allgemeine Flugerlaubnis

Fliegen ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Es besteht eine gültige Versicherung und ein gültiger Kenntnisnachweis zum Steuern von Flug­mo­dellen ge­mäß Luft­ver­kehrsordnung § 21e.
  • Der Beitrag für das laufende Jahr wurde ge­zahlt.
  • Gültigkeit der Versicherung und des Kennt­nis­nach­weises können gegen­über dem Flu­g­leiter oder einem Vorstands­mit­glied jederzeit nachgewiesen werden.
  • Jugendliche unter 14 Jahren fliegen nur in An­we­sen­heit eines Mitglieds mit Kenntnisnachweis.
  • Modelle haben keinen oder nur elek­trischen Antrieb.
  • Alle eingesetzten elektrischen u. elektroni­schen Kom­po­nenten und Geräte entsprechen den Anfor­de­run­gen der Bundesnetzagentur.
  • Flugmodelle und technische Geräte (z.B. Seilwinden) sind in ordnungsgemäßem Zustand und die Betriebs­hinweise der Hersteller werden beachtet.
  • Modelle über 250 g tragen ein unbrennbares,von außen deutlich sichtbares Schild mit Namen und Adresse des Flugzeugbesitzers.

Senderbetrieb

Voraussetzungen zum Senderbetrieb sind:

  • Der Pilot verfügt über eine Sender mit ei­nem der Kanäle 50 -53 (40 Mhz), 61 - 80 (35 MHz A-Band), 182 - 191 (35 Mhz B-Band) oder über eine 2,4 GHz-Anlage.
  • Der Pilot ist mit Datum, Namen, An­kunfts­zeit und Sendekanal leserlich im Flug­buch ein­ge­tra­gen. Bei Ver­las­sen des Platzes muss ferner die End­zeit notiert werden.
  • Kanaldoppelbelegungen im MHz-Bereich sind über­prüft und eventuell erfor­derliche Absprachen mit anderen Piloten sind erfolgt.

Flugverhalten

Jeder Pilot hat sein Flugverhalten so zu gestal­ten, dass Personen und Umwelt nicht gefährdet oder (insbe­son­dere durch Lärm) gestört werden.

Wer zu wenig Flug­praxis besitzt darf nur unter Aufsicht ei­nes geübten Pilo­ten fliegen. Ist keine Hilfestellung mög­lich, besteht für den Betreffen­den Flug­verbot.

Ferner gilt, dass nur nördlich des Pilotenraumes in einer maximalen Entfernung von 300 m geflogen werden darf.

Darüber hinaus ist über öffentlichen Wegen eine Min­dest­flughöhe von 25 m einzu­hal­ten.

Start und Landung

Start und Landung müssen für alle Anwesenden ver­nehm­lich angekündigt werden.

Vor einem Start muss der Pilot das Einverständ­nis der Piloten haben, die bereits in der Luft sind. Müs­sen einer oder mehrere der Piloten landen, hat der star­tende Pilot solange zu warten bis alle Landun­gen beendet sind und die betreffenden Piloten die Piste verlassen haben.

Gestartet wird in Pistenrichtung bzw. parallel zur Pis­te bei einem Rampenstart, sofern sich niemand in Start­rich­tung vor dem Modell aufhält. Aus der Hand kann ein Start auch nach Norden erfolgen.

Nach dem Start muss sobald als möglich der Pilo­tenraum aufge­sucht werden.

Nach der Landung ist das Flugzeug unver­züglich von der Piste zu holen und im Vor­bereitungsraum abzu­stellen.

Taxibetrieb zwischen Piste und Vorberei­tungsraum ist in beiden Richtungen nicht erlaubt.

Flugleitung

Für sicheren und ordnungsgemäßen Flugbetrieb ist die Flugleitung eine notwendige Aufgabe.

Es gelten folgende Regeln:

  • Das erste Mitglied, das auf dem Flugplatz erscheint, trägt sich im Flugbuch als Flugleiter (FL) ein.
  • Das zweite Mitglied trägt sich ebenfalls als Flugleiter ein, damit beide abwechselnd fliegen können.
  • Verlässt einer der Flugleiter den Platz, wird diese Auf­gabe vom nächsten im Flugbuch eingetragenen Mit­glied übernommen.
  • Mitglieder in der Probephase können keine Flug­lei­tung übernehmen.
  • Flugleiter müssen ferner volljährig und aktive Modell­flieger sein.

Flugleiter sind für die Sicherheit und verantwortlich und somit gegenüber allen anderen Mitgliedern - auch Vor­standsmitgliedern - weisungsbefugt und müssen dafür sorgen, dass

  • die Flugzone eingehalten wird,
  • die Piloten beim Fliegen im Pilotenraum stehen,
  • sich nur aktive Piloten außerhalb des Vorbereitungs­raumes bzw. Parkplatzes aufhalten,
  • Piloten keine Manöver ausführen, die Sachwerte oder gar Personen beschädigen können,
  • die Piloten mit flugtauglichen Modellen fliegen,
  • Modelle und andere Geräte ordnungsgemäß betrie­ben werden und
  • die Flugbuch-Eintragungen der Mitglieder korrekt sind.

Flugverbote

Flugverbote beste­hen

  • vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang,
  • über landwirtschaftlich tätigen Personen oder Spa­zier­gängern,
  • an Sonn- und Feiertagen für Flieger mit hoch­fre­quen­ten, lauten Antrieben (in strittigen Fäl­len ent­scheidet ein Vorstands­mitglied),
  • für FPV-Fliegen (aus Sicherheitsgründen),
  • bei und nach Al­ko­holgenuss.

Darüber hinaus kann der Flugleiter für Piloten, die sich fortgesetzt falsch verhalten, ein Flugver­bot für den aktu­el­len Tag aus­sprechen.

Gastflieger

Gastflieger dürfen nur im Beisein und unter Zustim­mung eines Vereinsmitgliedes fliegen. Ist dies gegeben trägt sich der Gastflieger nach Vorlage des Kenntnis­nachwei­ses und eines gülti­gen Ver­sicherungs­aus­weises mit Ver­siche­rungs­trä­ger und Versicherungs­nummer im Flug­buch ein und erkennt so Flug- und Platz­ord­nung an.

Gelände- und Gerätepflege

Die Zufahrt muss befahrbar gehalten werden.

Die Piste ist von Steinen zu befreien und Un­eben­heiten sind mit geeignetem Material aufzufüllen.

Piste, Pilotenraum, Parkplatz und Vorbe­rei­tungs­raum sind während der Wachstums­pe­ri­ode oder bei Be­darf in der Regel wöchentlich zu mähen.

Der Rasenmäher ist regelmäßig zu reinigen und zu war­ten.

Der Vorstand organisiert und verteilt bzw. vergibt die erforder­li­chen Arbeiten.

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