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Der Goldene Maiskolben wird jedes Jahr auf der Jahresabschlußfeier für die Beste Außenlandung des Jahres vergeben. Was das im Einzelnen heißt, zeigen die nachfolgenden Beispiele.

Der Name des Preises hat seinen Ursprung in der großen Zahl der umliegenden Maisfelder, in denen des Öfteren ein Flieger verschwindet. Die anschließende Suche kann dann mehrere Stunden in Anspruch nehmen und führt leider nicht immer zum Erfolg.

Bis 2005 wurde der Preis als Wanderpreis vergeben. Da der Platz für die Namensschilder aber begrenzt war, wurde ab 2006 jeweils ein neuer Maiskolben vergeben.

Die bisherigen Preisträger sind:

2016 Robert Zeller Mit spektakuläre Abstürzen seiner FUN CUP XL hat sich Robert diesen "Ehrenpreis" wohl verdient. Leider gab es auch in diesem Jahr nur Zeugen, aber keine Bilder.

2015

Robert Frevel

Sein Flieger war nach Absturz auf spektakuläre Weise abgebrannt. Einen "Bildnachweis" gibt es dafür leider nicht - aber eine Reihe von Zeugen.

2014

Heinz Rybak

Und wieder wurde die "Auszeichnung" im Zusammenhang mit der Außenlandung eines Clubberers vergeben.

Unmittelbar nachdem Heinz den 3. Platz im Pylonrennen erflogen hatte, brauchte es keine 50 m bis der Flügel zusammenklappte. Das kommt halt davon wenn aus "Gewichtsgründen" auf Kohlefasern verzichtet wird. Obwohl  15 cm im Dreck steckend waren bis auf Flügel und Akku alle Teile unversehrt.

Mittlerweile ist der Clubberer mit neuem Flügel wieder einsatzbereit. Ein Foto dazu gibt es in der Bildergalerie von Heinz. Nach 2000, 2006 und 2011 ist dies übrigens der 4. Goldene Maiskolben, den sich Heinz "erflogen" hat.

2013

Robert Zeller

Auf den Absturz, intensive Suche und einen Arbeitseinsatz mit Spaten folgte schliesslich eine kleines Feuerwerk als Auftakt zum gemütlichen Abend am Lagerfeuer.

In der Galerie gibt es unter Sommerfest 2013 weitere Bilder zu diesem Ereignis zu sehen.

2012

Wolfgang Höfer

Erneut wurde bestätigt: es gibt flugzeugfressende Bäume. Wolfgangs Flieger wurde  von dem großen Baum an der Zufahrt zunächst abgefangen und dann rückwärts wieder ausgespuckt.

Wie berichtet wurde konnte der Flieger danach ca. 30 m vom Baum entfernt aufgesammelt werden.

2011

Heinz Rybak

Das Tripple ist geschafft: nach 2000 und 2006 hat sich Heinz zum dritten Mal als würdiger Preisträger gezeigt.

Nicht nur dass er beim Erstflug eines Impellerjets Rechts und Links vertauscht hatte, mit Mühe den Flieger wieder in einem Maisfeld zu Boden brachte und ihn nach eineinhalbstündiger Suche in strömendem Regen fast unversehrt bergen konnte - nein, auch beim Zweitflug waren die Querruder falsch programmiert. Diesmal arbeiteten beide in die gleiche Richtung, was die Wirkung eines nach vorne verlagerten Höhenruders hatte.

Man muss Heinz zugute halten, dass er beide Herausforderungen bravourös gemeistert hatte. Der Flieger ist nach wie flugbereit.

2010

Florian Greil

Und wieder hat der flugzeugfressende Baum zugeschlagen: war 1996 ein Flieger von Alois  das Opfer (siehe ganz unten), so war es in diesem Jahr eine Segler von Florian.

Erneut musste die Feuerwehr zur Rettung bemüht werden.

2009

Günter Lichtenauer

Beim diesjährigen Pokalfliegen verlor sein Flieger in der Luft das Leitwerk (der Wind war wohl doch zu heftig). Dennoch konnte Günter den Rest des Fliegers im Rückenflug sicher auf den Boden zurückbringen.

Diese Leistung ist ohne Frage auszeichnungswürdig.

In der Galerie gibt es unter Pokalfliegen 2009 auch ein entsprechendes Bild zu sehen.

2008

Erich Hübner

Hat sich die Auszeichnung verdient wegen mehrerer, spektakulärer Außenlandungen.

2007

Joachim Flierler

Aus den Augen verloren machte sich sein Flieger selbstständig und wurde erst in Steinhöring von einer Hauswand aufgehalten.

2006

Heinz Rybak

Beim Flugtag am 1. Juli 2006 verlor sein Flieger auf Grund eines lockeren Befestigungszapfens seinen Flügel (schon wieder !!!). Der Rest zerschellte irreparabel - natürlich am Boden. Eine große Anzahl von Zuschauern war Zeuge des traurigen Geschehens.

2005

Franz Kargl

Sein Segler verschwand (vermeintlich) im großen Maisfeld östlich des Flugplatzes. Vereintes, stundenlanges Suchen der Anwesenden brachte kein Ergebnis.

Erst am nächsten Tag fand Franz seien Segler in Richtung Tulling hinter der B304 (!!!).

2004

Alois Wust 

Und wieder die Worte des Piloten: "2004 habe ich meinen "Dragon" in großer Höhe Richtung Albaching verloren (20.9.). Am 18.10. hat ihn eine Bäuerin oberhalb Endorf beim Grasmähen gefunden (Totalschaden)."

2003

Es wurde kein würdiger Preisträger gefunden.

2002

Josef Bauer

(leider keine weiteren Infos)

2001

Daniel Schräder

Sein Segler landete in einem der vielen großen Maisfelder der Umgebung und wurde trotz stundenlanger Suche nicht gefunden. Erst Wochen später konnten die Reste geborgen werden.

2000

Heinz Rybak

Seine Twin Star verlor in der Luft den Flügel und der Rumpf stürzte auf freiem Feld ab.

Ursache war eine ausgerissene Flügelhalterung.

Der Flügel verschwand auf Nimmerwiedersehen in einem Maisfeld.Mit einem Ersatzflügel konnte die Twin Start wieder reaktiviert werden und flog noch bis 2006. Sie "starb" dann an Altersschwäche bzw. an defekten Motoren.

1999

Friedrich v. Caprivi

Seine Solution landete in einem der großen Maisfelder und wurde schließlich nach dreitägiger Suche unversehrt wiedergefunden.

1998

Alois Wust 

Originalbericht des Piloten: "1998 ist mir beim Dauerflugwettbewerb mein "Easy Answer" Richtung Steinhöring unauffindbar entfleucht. Am nächsten Tag rief mich M. Bürgmayer (unser Verpächter) an: auf seinem Lagerplatz hat mein Modell eingeparkt."

1997

Franz Kargl

(leider keine weiteren Infos)

1996

Hans Obermayer   

Zu diesem ersten Goldenen Maiskolben ein Bericht von Christian Menzel:

"Das ganze trug sich also so zu: Hans flog mit einem gemütlichen Flugzeug an einem warmen Sonntagnachmittag. Nach längerer Flugzeit undreichlicher Flüssigkeitsaufnahme drängte es ihn nach Erleichterung. Dazu sollte aber nicht gelandet werden - die Thermik war viel zu gut. Also beschloss er, sich beim Fliegen zu erleichtern. Dies tat er dann auch hinter den Autos und kehrte an seinen Liegestuhl zurück. Nach etwa 5 min Flugzeit kam auf einmal ein Aufschrei: "des is ja gar ned mei Fliega...". Hans hatte beim Pinkeln seinen Flieger aus den Augen verloren und danach einen anderen Flieger als den seinen identifiziert. Diesen "steuerte" er also seit etwa 5 min. Jetzt begann die Suche nach seinem richtigen Flieger. Man konnte ihn nach kurzer Zeit in mittlerer Höhe in der Nähe von Steinhöring entdecken. Das Flugzeug war langsam in diese Richtung abgedriftet und hatte sich von den Steuerimpulsen nicht stören lassen. Erst als Hans wieder die "Kontrolle" übernahm und versuchte, das Flugzeug in Richtung Flugplatz zu bewegen, endete dies in einer Bruchlandung. Fairerweise sei zu bemerken, daß Hans sich damals noch am Anfang seiner fliegerischen Karriere befand.

Jedenfalls war das ganze so lustig, daß wir uns (Jürgen Steinbeck und ich) dazu eine Auszeichnung überlegten. Und was lag näher, als einen geliebten Maiskolben zu vergolden und zu verleihen."


Dass es neben diesen "offiziellen" Ereignissen noch andere interessante "Unfälle" gibt, zeigt folgender Bericht aus 1996 von Alois Wust: "Anbei noch ein Bild, wobei die Feuerwehr Ebersberg, angehalten durch Fred Heiler, meinen "Diamond" geborgen hat. Versuche. mittels Leiter oder klettern waren eine Wocher vorher fehlgeschlagen. Auch die Feuerwehr ist "Dein Freund und Helfer".