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Flugverhalten

Jeder Pilot hat sein Flugverhalten so zu gestalten, dass Personen und Umwelt nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder belästigt werden. Wer zu wenig Flugpraxis besitzt darf nur unter Aufsicht eines geübten Piloten fliegen. Ist keine Hilfestellung möglich, besteht für den Betreffenden Flugverbot.

Insbesondere gilt, dass Speedflug, Torquen oder Hubschrauberfliegen in niedriger Höhe bei mehr als einem aktiven Pilot nicht auf der Piste sondern nur jenseits der Piste über dem Maisfeld erfolgen darf

Flugaufsicht, Flugleiter

Das erste Mitglied, das auf dem Flugplatz erscheint, muss die Flugleitung übernehmen und den Zeitraum seiner Tätigkeit (Anfangs- und Endzeit) im Flugbuch eintragen. Der Flugleiter darf nur fliegen, wenn ein anderes Mitglied die Flugleitung übernimmt oder wenn er als Einziger fliegt

Verlässt der Flugleiter den Platz, wird die Aufgabe automatisch vom demjenigen anwesenden Mitglied übernommen, dass sich als nächstes in der Anwesendheitsliste eingetragen hat.

Der aktive Flugleiter hat das alleinige Weisungsrecht auf dem Platz, auch gegenüber Vorstandsmitgliedern.

Mitglieder in der Probephase können keine Flugleitung übernehmen. Flugleiter müssen ferner volljährig und aktive Modellflieger sein. (In diesem Zusammenhang bitte auch die Hinweise zur Flugleitung beachten.)

Allgemeine Flugerlaubnis

Das Fliegen ist nur unter folgenden Voraussetzungen gestattet:

  • Der Beitrag für das laufende Jahr wurde bezahlt.
  • Es besteht eine gültige Versicherung und der Zahlungsnachweis für das laufende Jahr liegt vor (z.B. in Form eines gültigen DMFV-Ausweises). Der Nachweis ist bei Bedarf gegenüber dem Flugleiter oder einem Vorstandsmitglied zu führen.
  • Das Flugmodell hat keinen Antrieb oder wird elektrisch betrieben.
  • Alle eingesetzten elektrischen und elektronischen Komponenten und Geräte sind in Deutschland zugelassen.

Senderbetrieb

Voraussetzung zum Senderbetrieb:

  • Der Pilot verfügt über eine in Deutschland zugelassene Sendeanlage mit einem der Kanäle 50 bis 53 (40 Mhz), 61 bis 80 (35 MHz A-Band), 182 bis 191 (35 Mhz B Band) oder über eine 2,4 GHz-Anlage.
  • Der Pilot muss mit Datum, Namen, Ankunftszeit und Sendekanal leserlich im Flugbuch eingetragen sein. Vor dem Verlassen des Platzes muss ferner die Endzeit eingetragen werden.
  • Kanaldoppelbelegungen sind überprüft und ggf. erforderliche Absprachen mit den anderen Piloten sind erfolgt.

Start und Landung

Start und Landung müssen für alle Piloten vernehmlich angekündigt werden. Vor einem Start muss der Pilot das Einverständnis der Piloten haben, die bereits in der Luft sind. Müssen einer oder mehrere von ihnen landen, hat der startende Pilot solange zu warten bis alle Landungen beendet sind und die betreffenden Piloten die Landebahn wieder verlassen haben. Gestartet wird von der Piste in Pistenrichtung oder vom Windenplatz in Ost-West- oder südliche Richtung, sofern sich niemand in Startrichtung vor dem Modell auf der Piste aufhält. Nach dem Start muss unverzüglich der Pilotenraum aufgesucht werden.

Ist eine Landung angekündigt, muss der Pilot diese sobald als möglich ausführen. Nach der Landung ist das Flugzeug unverzüglich von der Piste zu holen und im Vorbereitungsraum abzustellen. Taxibetrieb von der Piste zum Vorbereitungsraum ist dabei ebenso wenig erlaubt wie auf dem Weg vom Vorbereitungsraum zur Piste.

Flugverbote

Folgende Flugverbote bzw. Flugverbotszonen bestehen:

  • über Parkplatz, Vorbereitungsraum, Sicherheitszone und Pilotenraum
  • über Landwirten und anderen Personen im Flugbereich,
  • in weniger als 100 m Nähe zur und über der B 304,
  • solange, wie auf der Piste oder in unmittelbarer Umgebung gearbeitet wird (z.B. beim Rasenmähen),
  • an Sonn- und Feiertagen für Flieger mit hochfrequenten, lauten Antrieben (in strittigen Fällen entscheidet ein Vorstands­mitglied).

Darüber hinaus kann der Flugleiter für Piloten, die sich fortgesetzt falsch verhalten, ein Flugverbot für den aktuellen Tag aussprechen.

Flugverbot besteht ohne Ausnahme bei und nach Alkoholgenuss.

Ferner ist aus Sicherheitsgründen FPV-Fliegen nicht erlaubt.

Gastflieger

Gäste dürfen nur im Beisein und unter Zustimmung eines Vereinsmitgliedes fliegen. Ist dies gegeben trägt sich der Gastflieger nach Vorlage eines gültigen Versicherungsausweises mit Versicherungsträger und Versicherungsnummer im Flugbuch ein und erkennt so Flug- und Platzordnung an.