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Im Folgenden einige Hinweise für Flugleiter in Ergänzung zur Flugordnung:

Flugordnung

Die Flugordnung ist Maß aller Dinge.
Ein Verstoß gegen die Flugordnung ist im Zweifel eine Ordnungswidrigkeit.

Flugleitung

Die Regeln für die Flugleitung sind in der Flugordnung festgelegt. Dennoch einige Ergänzungen:

  • Wechsel des Flugleiters muss im Flugbuch eingetragen werden.
  • Es kann keine paralle Verantwortung geben. D.h. es kann zur selben Zeit nur ein einziger Flugleiteer aktiv sein.
  • Der Flugleiter hat das alleinige Weisungsrecht, auch gegenüber Vorstandmitgliedern und kann während seiner Tätigleit nicht abgesetzt werden.
  • Der Flugleiter kann sofortige Flugverbote aussprechen. Längerfristige (also mehrtägige) Flugverbote werden durch den Vorstand schriftlich bestätigt.

Verhalten bei Unfällen

Bei Unfällen jede Aussage zur Sache vermeiden und so schnell wie möglich den DMFV-Anwalt (0173-5171472) einschalten.

  • Verweigerungsrecht haben aber nur der Flugleiter und Vorstandsmitglieder.
  • Alle anderen Mitglieder müssen als Zeugen aussagen – aber nur das, was wirklich zweifelsfrei gesehen wurde (keine Vermutungen und vor allem Nichts gegenüber den Medien (RTL, Bild und wie sie alle heißen.)).

Versicherung

  • Jedes Flugmodell benötigt eine Halter-Versicherung.
  • Schüler, die mit einem Flugzeug des Vereins oder mit einem Flugzeug eines versicherten Mitglieds fliegen sind daher automatisch versichert. Schüler mit einem eigenen Flugzeug müssen dagegen wie Gastflieger behandelt werden (s.u.)
  • Bei Absicherung durch eine private Haftpflichtversicherung ist ein aktuelle Bestätigung der Versicherung erforderlich (nicht älter als ein Jahr), die der betreffende Pilot beim Fliegen bei sich zu führen hat.
  • Gastflieger müssen vor dem Fliegen immer eine gültige Versicherung nachweisen. Wird dies versäumt, haftet der Verein für eventuelle Schäden.

Haftung

Jeder Flugleiter ist über den DMFV sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich versichert. Strafrechtliche Haftung bedingt allerdings folgende Voraussetzungen:

  • Zwischen dem Schaden und dem (unterlassenen) Handeln muss ein ursächlicher Zusammenhang bestehen.
  • Der Pilot / Flugleiter muss seine Sorgfaltspflicht nachweisbar versäumt haben.

Zivilrechtlich wird ein Schaden auch dann beglichen, wenn strafrechtlich nichts angefallen ist. Die Schadenshöhe ist aber begrenzt (1,5 Mio. für Elektroflieger unter 25 kg) und ist durch die DMFV-Versicherung abgedeckt.